Verkehr auf der B148

Vorschlag vom Verein Prodialog zum Anrainerfreundlichen Umbau der B148

Zusammenfassung der Verkehrsuntersuchung B148 Altheimer Straße Teilbericht Begleitwege vom April 2010

Analyse vom Verkehrssystem:

Im Zeitraum von 14 Jahren (1995 bis 2008) fanden im beobachteten Bereich (zwischen Ort km 0,0 bis Altheim km 15,0) insgesamt 161 Unfälle mit Personenschaden statt. Rund ein Drittel davon (33,5%) waren rechtwinkelige Kollisionen. 

Das Verkehrsaufkommen ist mit rund 6.300 Kfz/24h im durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) mit einem auffällig hohen Lkw-Anteil von werktags 27% anzugeben.

Der Ausbaugrad der Straße ist als großzügig zu bezeichnen und die gewählte Straßenbreite ist zur Abwicklung des vorhandenen und auch künftigen Verkehrs ausreichend dimensioniert.

Auf einer Streckenlänge von 15 km bestehen derzeit insgesamt rund 122 Anbindungen. Auf das übergeordnete Straßennetz entfallen davon damals insgesamt 18 Knotenpunkte bzw. Einmündungen.

Das Umfeld der Straße ist überwiegend geprägt von landwirtschaftlichen Flächen, nur auf wenigen Teilstücken ist eine Bebauung vorhanden, die an den Straßenrand heranreicht.

Begründet durch den guten Ausbaugrad der Straße ist von einem hohen Geschwindigkeitsniveau auszugehen. Dem stehen die zum Teil sehr niedrigen Geschwindigkeiten im örtlichen, landwirtschaftlichen Verkehr gegenüber. Es resultiert dadurch eine eher inhomogene Geschwindigkeitsverteilung, die von einer scheinbar objektiven Verkehrssicherheit überlagert wird, die von der hohen Ausbauqualität verursacht wird.

Hinsichtlich den Anforderungen der Verkehrssicherheit bedeutet das eine nur ungenügende Gesamtsituation, die sich auch im Umfallgeschehen wiederspiegelt. Demzufolge sind für alle Knotenpunkte konkrete Maßnahmen im Sinne einer Verringerung der Trennwirkung, einer Erhöhung der Verkehrssicherheit und anderer verkehrstechnischer Aspekte zu erarbeiten. Darüber hinaus ist mit geeigneten Maßnahmen dem besonderen Bedarf des landwirtschaftlichen Verkehrs Rechnung zu tragen.

Leitziel: Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer unter weitgehender Beibehaltung der Leischtigkeit und Flüssigkeit des Kfz-Verkehrs bei Aufrechterhaltung der Hochrangigkeit der B148 Altheimer Straße unter Berücksichtigung der erforderlichen Verbindungsfunktion.

Teil-Ziele eines Maßnahmenpakets:

  • Stärkung der Wirtschafts- und Tourismusregion
  • Erhaltung der Erreichbarkeit der Anwohner, Gäste und Betriebe
  • Verringerung der Trennwirkung der B148 – Querungsbedarf
  • Verringerung der Anzahl der Zufahrten und Anbindungen
  • Erhaltung der Erreichbarkeit der landwirtschaftlichen Flächen
  • Verringerung des Gefahrenpotentials Kfz/Langsamverkehr

Vorgeschlagene Maßnahmen:

Aus der Bestandsanalyse lässt sich die Notwendigkeit von Maßnahmen ableiten: Aufgrund von Störungen und Gefährdungen, die von Zufahrten und Einmündungen (von Wirtschaftswegen und vergleichbaren Straßen mit geringem Ausbaugrad) ausgehen, sollen außerhalb bebauter Gebiete diese Zufahrten in Parallelwegen gesammelt und in größeren Abständen in Form eines geeigneten Knotenpunktes angeschlossen werden. Gleichzeitig sollte geprüft werden, ob die Anzahl der Knotenpunkte durch Zusammenlegung reduziert werden kann.

Beispiel für diese Maßnahme in Hart:
„Die Zufahrt Hart (2/km 0,8) ist mit einem eigenen Linksabbiegestreifen gut ausgestattet, an den Zufahrten Traxlham (3/km 1,3) und Linn (4/km 2,1) sind derzeit keine Maßnahmen gesetzt.
Die beiden Knotenpunkte 3 (Traxlham) und 4 (Linn) können in ihrer Bedeutung zurück gestuft werden. Dazu müssen in der ´zweiten Reihe´ Fahrverbote erlassen und / oder der regionale Kfz-Verkehr über den besser ausgebauten Knoten Hart geführt bzw. dort hingeleitet werden. An der Zufahrt Hart ist dafür die Ausstattung mit einer entsprechenden Beleuchtung zu prüfen, insbesondere aber wird für den gesamten Bereich der unmittelbar angrenzenden Wohnbebauung die Verordnung einer höchstzulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h auf der B148 Altheimer Straße empfohlen. Ein Rückbau der beiden Knoten Traxlham und Linn ist nicht erforderlich. Mit Errichtung eines Begleitweges südlich der B148 werden beide Zufahrten über diesen zum Knoten 2 (Hart) geführt.“

Im Wesentlichen entscheidet die Verfügbarkeit von Grundstücken darüber, ob ein Begleitweg beidseits der Straße oder nur auf einer Straßenseite angeordnet werden kann. In jedem Fall sollte eine Optimierung derart erfolgen, dass Querungen durch den Langsamverkehr an möglichst wenigen Stellen erfolgt.

Die Verkehrsuntersuchung wurde vom Büro für Verkehrs- und Raumplanung BVR im April 2010 im Auftrag vom Amt der Oö, Landesregierung durchgeführt.

Einladung zur angemeldeten Demonstration am Freitag den 29.09.2023 ab 15 Uhr

Einladung des Vereins Lebensraum B148

Neue Geschwindigkeitsbeschränkung auf der B148

Seit Ende August 2023 findet man im Gemeindegebiet Reichersberg eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h. Dadurch sollen Ein- und Abbiegevorgänge leichter ermöglicht werden und Unfälle reduziert werden.

neuer 70er auf der B148 im Gemeindegebiet Reichersberg
Rot markiert sieht man wo sich das neue 70er -Tempolimit auf der B148 befindet.

Vor einem Jahr – Gemeinden entlang der B148 vereinen Kräfte bei Informationsveranstaltung für gemeinsame Lösungsansätze

Die Vereine ProDialog.jetzt und Lebensraum B148 veranstalteten am 5. April 2022 eine Informationsveranstaltung, bei der Gemeinden entlang der B148 zusammenkamen, um ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten. Die Bürgermeister und Gemeinderepräsentanten tauschten sich über das brisante Thema aus und werteten die Veranstaltung als positiven Beitrag.

Gemeindevertreter bei einer konstruktiven Diskussion während einer ProDialog.jetzt und Lebensraum B148 Veranstaltung, um gemeinsame Interessen und Lösungen für die B148-Region zu fördern.
B148 Infoveranstaltung

Vor einem 1 Jahr wurde einstimmig eine Resolution zur Einleitung wirklungsvoller Maßnahmen für die B148 und B143 beschlossen

eine Resolution an das Land OÖ zur Einleitung wirkungsvoller Maßnahmen an der B148 und B143

Schwerpunktkontrollen: 11 Anzeigen auf B 148

via meinbezirk.at am 24.03.2023 veröffentlicht.

Bei einer Schwerpunktkontrolle auf der B 148 konnten elf Fahrer wegen zu hoher Geschwindigkeit oder dem Fahrverbot für Lkw über 3,5 Tonnen belangt werden.

SANKT PETER. Die Polizei führte am 22. März Schwerpunktkontrollen auf der B 148 beim Kontrollplatz in Sankt Peter durch. Insgesamt vier von elf Lkw haben das Fahrverbot für Lkw über 3,5 Tonnen übertreten. Weitere 30 Fahrzeuge wurden mittels Lasermessung auf ihre Geschwindigkeit kontrolliert. Dabei kam heraus, dass sieben Lenker die Geschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde übertreten hatten. Einer davon, ein 19-Jähriger mit Probeführerschein, fuhr mit einer Geschwindigkeit von 174 km/h. Als Grund dafür nannte er den Polizisten, er habe das Auto seines Vaters austesten wollen. Ihm wurde nach Rücksprache mit der Bezirkshauptmannschaft Braunau an Ort und Stelle die Lenkberechtigung entzogen sowie die Weiterfahrt untersagt.

Datenanalyse: Ein Blick in die LKW Verkehrszahlen der B148 ( 24.03.2023)

Die Datenanalyse hat gezeigt, dass die Anzahl der Lastwagen auf der Straße im Laufe des Jahres variiert. Im März 2022 war die durchschnittliche Anzahl von Lastwagen pro 24 Stunden mit 3592,62 am höchsten und im Januar 2023 mit 2755,28 am niedrigsten. Es ist auch interessant zu sehen, dass die Anzahl der Lastwagen in einigen Monaten gestiegen ist, während sie in anderen Monaten gesunken ist.

Diese Zahlen sind ein wichtiger Beitrag zur Planung von Infrastrukturprojekten und zur Verbesserung der Verkehrsbedingungen auf der B148. Sie geben uns eine solide Grundlage, um die Herausforderungen, die mit dem Verkehrsfluss auf dieser Straße einhergehen, zu verstehen und zu bewältigen.

B148 – Situation ist untragbar! – (06.02.2023 – Meinbezirk.at)

Leserbrief wurde via meinbezirk.at am 06.02.2023 veröffentlicht.

„Die EU-Osterweiterung und die Fertigstellung der A94 bis kurz vor Simbach hat dazu geführt, dass die B148 zur wichtigsten Ost – Westverbindung zwischen der deutschen A94 und der A8, der Innkreisautobahn, geworden ist. Fast jede Anrainergemeinde der B148 hat durch dieses hohe Verkehrsaufkommen Probleme, die durchaus unterschiedlich sind. Lärm, gesteigerte Unfallhäufigkeit, Müll, Trennung von Ortsteilen, Stau, Ausweichverkehr in umliegende Gemeinden und Ortsteile, kaum sichere Querungsmöglichkeiten – um nur einige zu nennen. Ca. 20.000 Fahrzeuge pro Tag – davon ca. 4000 LKW – sind speziell für den nicht ausgebauten Teil der B148 zwischen Hartwald und Hoferkreuzung viel zu viel. An Reisewochenenden steigt die Zahl auf über 25.000 Fahrzeuge pro Tag. Weder für Verkehrsteilnehmer noch für Anrainer ist diese Situation noch tragbar.

Im Dezember wurden laut Verkehrslandesrat bei intensiven Schwerpunktkontrollen 105 LKW kontrolliert, im selben Zeitraum haben etwa 70.000 LKW die B148 passiert. Diese Relation lässt erkennen, dass man das Problem so nicht lösen kann.

Laut Autobahn GmbH Südbayern ist die Fertigstellung der A94, wenn sich die politischen Verhältnisse nicht ändern, nicht vor Ende der 2030er Jahren möglich. Bei einem prognostizieren Verkehrswachstum von 2,5 Prozent pro Jahr wird das daher kaum Entlastung für die B148 bringen.

Nachdem das Verkehrsaufkommen einer Autobahn gleicht, fordern wird die Trennung von schnellen und langsamen Verkehrsteilnehmern, also Begleitwege für Radfahrer, Traktoren und Erntemaschinen.

Die B148 muss kreuzungsfrei werden, mit Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen.

Die Anrainer müssen vor Lärm geschützt werden, damit wieder eine akzeptable Lebensqualität möglich wird.

Für den internationalen Verkehr müssen Rastplätze mit entsprechenden sanitären Anlagen mit Müllentsorgungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Die politisch Verantwortlichen vom Landeshauptmann über den Verkehrslandesrat bis hin zu den Landtagsabgeordneten aus den Bezirken Braunau und Ried sind jetzt gefordert, sich mit der Problematik zu beschäftigen und Lösungen zu finden. Bis zu einer Umsetzung wird es für Verkehrsteilnehmer und Anrainer sowieso noch lange genug dauern.“

Vom Verein Lebensraum B148

Mautflüchtlinge „terrorisieren“ Anrainer ( 26.01.2023 – ServusTV)

Anwohner entlang der B148, der Altheimer Bundesstraße im Innviertel, berichten, dass sie nicht mehr mit offenen Fenstern schlafen können, nicht mehr auf der Terrasse sitzen können und Angst haben, die Straße zu überqueren. Schwere LKWs sollten eigentlich auf dieser Strecke nicht fahren, die nur für Ziel- und Quellverkehr vorgesehen ist. Trotzdem fährt durchschnittlich jeder dritte LKW diese 37 Kilometer lange Bundesstraße. Das ist kein neues Problem, aber es ist immer noch nicht gelöst.

Hier gehts zum Video

Viele Mautflüchtlinge auf der B148 ( 24.01.2023 – orf.at)

Bericht wurde via orf.at am 24.01.2023 veröffentlicht.

Nicht beruhigt hat sich der Verkehr auf der B148 im Innviertel. Jetzt gibt es neue Zahlen zur von den Anwohnern kritisierten Verkehrslawine. Gut ein Fünftel der Lastwagen, die im Dezember auf der Altheimer Straße unterwegs waren, waren Mautflüchtlinge.

Das zeigt die Statistik des Landes OÖ, das auf dem neuen Lkw-Kontrollplatz in Kirchdorf am Inn regelmäßig Kontrollen durchführen lässt. Im Vormonat seien dabei auch 23 Fahrverbotsanzeigen erstellt worden.

Autobahnausbau in Bayern nur schleppend

Von der Staatsgrenze in Braunau führt die B148 bis nach Ort im Innkreis, wo der Autobahnanschluss der A8 ist. Die Straße ist vor allem deshalb so stark frequentiert, weil auf bayerischer Seite der Autobahnausbau nur schleppend vorankommt und daher die Fahrzeuglenker bevorzugt die Innviertler Seite nutzen. 3,6 Millionen Lkws fahren jährlich über die A8, mehr als am Brenner.

Zahlreiche Mautflüchtlinge auf der B148 – Kontrollen werden konsequent fortgesetzt ( 23.01.2023 – BezirksRundschau)

Bericht wurde via MeinBezirk.at am 23.01.2023 von Bernadette Wiesbauer veröffentlicht.

Auch im Dezember wurden beim neuen Lkw-Kontrollplatz auf der B148 im Gemeindegebiet von Kirchdorf im Bezirk Ried  Kontrollen durchführen. Dabei zeigte sich, dass 22 Prozent der Lastwagen unrechtmäßig auf der B148 unterwegs waren.

KIRCHDORF. Im Dezember 2022 wurden 105 Lkw in punkto technischer Sicherheit und Mautausweichverkehr kontrolliert. Das Resultat waren 23 Fahrverbotsanzeigen. Somit waren rund 22 Prozent der überprüften Lastwägen unrechtmäßig auf der B148 unterwegs. „Zweifelsfrei sind funktionierende Transport- und Logistikketten für unsere Gesellschaft unerlässlich. Allerdings bedingt ein solch hoher Anteil an Mautausweichverkehr negative Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Straßenerhaltung. Aus diesem Grund werden wir kontinuierlich unsere Schwerpunktkontrollen durchführen, um die Reduzierung des Mautausweichverkehrs zu forcieren“, so Steinkellner.

Autobahnlücke als Ursache

Eine rund 50 Kilometer lange Lücke im deutschen Autobahnnetz zwischen der A94 und A3 ist der Auslöser für den hohen Mautfluchtanteil. Durch den zögerlich voranschreitenden Lückenschluss führt die schnellste Route mitten durch das Innviertel, entlang der B148. Den wichtigsten Beitrag für geringere Verkehrsfrequenzen wird der Infrastrukturausbau bringen. Rund 20 Kilometer Autobahnausbau sind noch nötig, damit die Streckenvariante über die A94 die schnellere Alternative darstellt.

Steinkellner will Verkehrssituation auf B148 verbessern ( 23.11.2022 – Tips)

Bericht wurde via Tips.at am 23.11.2022 von Theresa Senzenberger veröffentlicht.

BEZIRK BRAUNAU/KIRCHDORF. Die Verkehrsbelastung auf der B148 steigt erheblich. Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) will die Situation mit einem Maßnahmenpaket verbessern.

Der Landesrat für Mobilität und Infrastruktur lud Vertreter der Gemeinden Kirchdorf, Altheim, Weng und Moosbach ein, um sich über die Situation konstruktiv auszutauschen. Die vier Gemeinden sind von der Verkehrslast auf der B148 stark betroffen. Gerade durch den schleppenden Ausbau der deutschen A94 kam es auf der Straße zu einer starken Verkehrszunahme.

Steinkellner betonte, dass er die Anliegen der Anwohner versteht. Wie LKW-Kontrollen zeigten, ist jeder dritte LKW auf der B148 unrechtmäßig unterwegs. Dieser hohe Mautausweichverkehr habe nicht nur negative Auswirkungen auf die Anrainer, sondern auch auf die Infrastruktur und soll daher in Zukunft bestmöglich unterbunden werden: „Die Abkürzung auf parallelführenden Landesstraßen zur Einsparung von Maut ist gesetzlich nicht erlaubt. Wir haben unsere Infrastruktur und Kontrolldichte entsprechend angepasst, um hier einen Riegel vorzuschieben“, sagt der Landesrat. Zusätzlich dazu will Steinkellner weitere Maßnahmen umsetzen.

Geschwindigkeitsbeschränkung

So werden die 70 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung und das Überholverbot für mehrspurige Kraftfahrzeuge, die in der Ortschaft Elling (Gemeinde Weng) bereits seit einigen Jahren bestehen, bis in die Ortschaft Leithen erweitert. Das soll einen flüssigeren Verkehrsablauf gewährleisten sowie Ein- und Abbiegevorgänge erleichtern. In Elling wird außerdem ein Radar zur Überwachung der Geschwindigkeit installiert, das bis Ende Jänner 2023 im Einsatz sein soll.

Kontakt mit Staatsministerium

Ein vertiefender Kontakt mit dem bayrischen Staatsministerium soll Infos zum Fortschritt des Autobahnausbaus bringen. Darüber hinaus sind Gespräche zum Mautausweichverkehr mit den bayrischen Verantwortungsträgern geplant.

Kreuzungen werden untersucht

Für die Kreuzungen Knoten Altheim West und Knoten Hargassner wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Kreuzungen zu entlasten, Rückstauungen zu vermeiden und einen sicheren Verkehrsfluss zu schaffen. Auch die Moserkreuzung soll optimiert werden.

Verstärkte Kontrollen

Auf dem LKW-Kontrollplatz in Kirchdorf, der seit dem Sommer besteht, sollen weiterhin Kontrollen in einer hohen Intensität durchgeführt werden. Heuer wurden hier rund 2.500 LKW kontrolliert.

„Mit den gesetzten Maßnahmen haben wir unsere Möglichkeiten ausgeschöpft. Mit der Geschwindigkeitsüberwachung und der hohen Kontrolldichte werden wir mittelfristig auch einen Effekt erzielen“, ist Steinkellner überzeugt.

Verantwortung des Bundes

Er sieht aber auch den Bund in der Verantwortung, Verbesserungen zu erwirken. So kam es wegen Grenzkontrollen auf den Autobahnen zu entsprechenden Wartezeiten und Rückstauungen. Bei Navigationsdienstleistern wie Google-Maps scheint die B148 als Ausweichoption auf. Dabei sei die Innkreisautobahn mit rund 3,6 Millionen LKW jährlich die am stärksten frequentierte Autobahn Österreichs. „Leider ist die Autobahn lediglich zweispurig ausgebaut und stößt an die Belastungsgrenze“, erklärt Steinkellner.

Wenn sich LKW überholen, komme es daher rasch zu Staueffekten und Verlagerungen auf die B148. Der Landesrat appelliert daher, an einem Autobahnausbau auf der A8 festzuhalten: „Ein dreispuriger Ausbau der Autobahn würde Entlastung schaffen.“ Bei dem gemeinsamen Termin wurden außerdem auch langfristige Umfahrungspläne im Bereich Elling eingefordert, die vom Land untersucht werden.

Neue Verkehrszählungsdaten zeigen das die Anzahl der Fahrzeuge auf der B148 weiter steigen – Ob mit oder ohne Krise ( 01.11.2022)

Trotz der Baustelle auf der A8 und den dadurch verbundenen Verzögerungen nahm der Verkehr, wie aus den Daten der Dauerzählstelle Kirchdorf zu sehen ist, wieder zu. Verkehrsunfälle auf der B148 nehmen subjektiv weiter zu. Hier fehlen uns leider Daten der Behörden. Des Weiteren werden immer öfter Einfahrten zu Feldern, Wiesen und Wäldern als Parkplätze missbraucht und verschmutzt.

Kraftfahrzeuge im durchschnittlicher täglicher Verkehr an Werktagen (Mo – Fr)

Verein Lebensraum B148 ruft am Freitag, 7. Oktober 2022 zur Demo auf – ( 28. September 2022 )

OÖN Plus Artikel zu lesen unter https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/verkehr-auf-b-148-verein-will-mit-demo-auf-situation-hinweisen;art70,3718153#kommentarArt__outer


Den ganzen Artikel findet man als OÖN Plus leser unter
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/verkehr-auf-b-148-verein-will-mit-demo-auf-situation-hinweisen;art70,3718153#kommentarArt__outer

Luftgütemessung in und um Ort im Innkreis geplant – ( 11. Juli 2022 )

Wie über die Facebook Seite der ÖVP – Ort im Innkreis am 11. Juli 2022 veröffentlicht wurde, wird es aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommen um und in Ort im Innkreis im Frühjahr 2023 zu einer Luftgütemessung kommen.

Screenshot vom 18. Juli 2022

Verkehrsbrennpunkt B 148 – ( OÖNachrichten – 02.06.2022 )

Das Verkehrsaufkommen auf der Innviertler B 148 hat zuletzt stark zugenommen. Anrainer schildern ihre Erfahrungen und Erlebnisse.

Mehr Infos dazu findet man in einem Video der OÖN vom 2. Juni 2022 – Hier geht’s zum Video

https://www.nachrichten.at/nachrichten/videos/verkehrsbrennpunkt-b-148;sts221342,15087

Anrainer der B 148 – „Es ist eine Katastrophe“
– ( Bezirksrundschau – 12.04.2022 )

Der Artikel wurde zuerst am 12.04.2022 via Bezirksrundschau Ried veröffentlicht – https://www.meinbezirk.at/ried/c-lokales/es-ist-eine-katastrophe_a5267713

Unzumutbar laut. Extrem gefährlich. Den Harter Bürgern reicht es. Sie wollen ihre Lebensqualität zurück.

REICHERSBERG. „Es ist nicht mehr lebenswert“, fasst Edith Schlager ihre „katastrophale“ Lebenssituation an der B 148 zusammen. Eine Schallschutzwand trennt das Haus der Pensionistin von der immer stärker befahrenen Straße. Diese Wand ist mehr als 20 Jahre alt. Helfen tut sie nicht mehr viel. „Die paar Lärmschutzmaßnahmen, die es gibt, sind alle aus der Zeit. Seither ist nichts mehr passiert“, weiß Christian Rottner. Das Verkehrsaufkommen hingegen nimmt zu. Es wird immer lauter. Und es wird immer gefährlicher. Schalldichte Fenster, mit dem Schlafzimmer ins Erdgeschoß umziehen. „Laut war es immer“, erklärt Frau Schlager. „Aber jetzt ist es extrem.“

„Früher war es wenigstens an den Wochenenden nicht so laut“, berichtet Daniela Gibbs, die in Hart aufgewachsen ist. „Jetzt ist der Verkehr am Sonntag sogar schlimmer als am Montag.“ Sie hält beim Treffen der Harter Anrainer der B 148 ihre kleine Tochter an der Hand. Ihr jüngstes Kind ist ein halbes Jahr. „Mit dem Kinderwagen die Straße zu überqueren? Das ist fast unmöglich“, beklagt sich die junge Mutter.

Gehweg oder Querungsmöglichkeit für Fußgänger? Fehlanzeige. Gefährlich ist es auch für Autofahrer und mit dem Traktor. „Da nimmt man oft lieber einen Umweg von zwei Kilometern in Kauf, als von Hart nach links auf die B 148 abzubiegen“, schildert Monika Fellner. „Mit dem Traktor steht man da bis zu einer Viertelstunde“, ergänzen Franz und Christoph Schachermair. Und selbst von der B 148 runter haben sich einige schon öfter nicht getraut – aus Angst vor den Schwerlastern, die lieber hupen als das Tempo zu reduzieren, wenn zum Abbiegen geblinkt wird.

Ob die Lärmmessung hilft?

Eine privat organisierte Messung hatte ergeben, dass selbst an der weiter entfernten Grenze zu Traxlham der Lärm nicht vom nahen Wirtschaftspark, sondern von der B 148 kommt. „Uns ist bewußt, dass die temporäre verkehrliche Situation an der B 148 für alle Beteiligten unbefriedigend ist“, heißt es aus dem Büro von Verkehrslandesrat Günther Steinkellner. Noch im April will das Land Oberösterreich eine Lärmmessung durchführen. Maßnahmen würden laufend geprüft.

Ob den zu erwartenden Ergebnissen der April-Messung Maßnahmen folgen werden? Die Hoffnungen sind schmal. Von der Politik fühlt man sich im Stich gelassen. „In Reichersberg drin hört man’s ja nicht so“, stimmen die Anrainer überein. Bürgermeister Bernhard Öttl verweist auf die einstimmig beschlossene Resolution des Reichersberger Gemeinderates und rät, die Lärmmessungen abzuwarten.

Ruhe durch Nachtfahrverbot

Thomas Schamberger hat schon vor drei Jahren tief in die eigene Tasche gegriffen und einen riesigen Erdwall zwischen seinem Haus und der B 148 aufschütten lassen. Kosten: rund 10.000 Euro. Ein Nachtfahrverbot und eine engmaschigere Definition des Ziel- und Quellverkehrs würde helfen. Ganz schnell ginge ein fixes Radar. Die Einhaltung des 70ers wär schon was. „Bislang ist der Zierde“, sagt Edith Schlager. Und alle nicken.

Stimmen der B148-Anrainer

  • „Auf der Terrasse sitzen und sich unterhalten? Das geht garnicht mehr. Man versteht einfach nix.“ Josef Aspöck
  • „Man macht das Fenster im Schlafzimmer gern nicht auf.“ Franz Dobler
  • „Seit drei Jahren ist Schafen bei offenem Fenster unmöglich,“ berichtet Erich Hetzeneder, der sich vor 20 Jahren einen Bauplatz gesucht hat, wo die B 148 am wenigsten zu hören ist.

Zur Sache

  • Die Reichersberger Ortschaft Hart, die kurz vor der A 8-Autobahnanschlussstelle Ort im Innkreis liegt, wird von der Altheimer Straße B 148 geteilt.
  • Der Korridor A 94 – B 148 – A 8 Innkreis Autobahn als Verbindung zwischen München und Linz gewinnt als Alternativroute zur Verbindung zwischen München und Linz einen immer größeren Stellenwert. Die zuständige Fachabteilung prüfe Maßnahmen, die „insbesondere zur Hebung der Verkehrssicherheit beitragen und die Gesamtsituation für die betroffenen Anrainer verbessern sollen“, heißt es von Verkehrslandesrat Günther Steinkellner: „Um großräumige beziehungsweise internationale Lkw-Ausweichverkehre auf die B148 zu verhindern“, wurden von den Bezirksverwaltungsbehörden Braunau (2010) und Ried (2021) Fahrverbote – ausgenommen Ziel- und Quellverkehr – verordnet.“

Einstimmige B148 – Resolution des Gemeinderates
– ( Bezirksrundschau – 16.03.2022 )

Auch in der Gemeinde St. Georgen wendet sich der Gemeinderat an die Landeregierung um auf das  stark gestiegene Verkehrsaufkommen der B148 aufmerksam zu machen. Ein besonderes Anliegen ist der Gemeinde das sichere Queren mit dem Fahrrad, zu Fuß und für die Landwirtschaft: „Die Gemeindestraßen werden  sehr gerne auch von Radfahrern und Fußgängen genutzt. Mit dem stark gestiegenen Verkehrsaufkommen ist es immer schwieriger die Straße sicher zu überqueren, stellt Bürgermeister Gerhard Wipplinger fest. Weiters haben auch Landwirte  zunehmend Schwierigkeiten mit Erntemaschinen und Transportfahrzeugen die Straße zu Queren und die Felder zu erreichen“.  Unterstütz wird auch die Forderung nach verstärkten Kontrollen durch die Exekutive.  Ist es nicht möglich das Verkehrsaufkommen zu reduzieren schlägt der Gemeinderat vor,  Unterführungen und Wege für ein sicheres Queren der Straße errichtet werden.

Dieser Text wurde zuerst veröffentlicht in der Bezirksrundschau von Gerhard Wipplinger

Kirchdorfs Bürgermeister Josef Schöppl „Unsere Gemeinde wird von der B148 förmlich zerrissen!“
– ( Bezirksrundschau – 22.02.2022 )

Mehr Infos unter –
https://www.meinbezirk.at/ried/c-lokales/unsere-gemeinde-wird-von-der-b148-foermlich-zerrissen_a5172604

Die B148 gleicht aktuell mehr einer Autobahn als einer Bundesstraße. Diese Situation ist für Kirchdorfs Bürgermeister Josef Schöppl und die Gemeinderäte nicht mehr tragbar. In der Sitzung am 17. Februar fiel daher der einstimmige Beschluss, an Landeshauptmann Thomas Stelzer sowie Verkehrslandesrat Günther Steinkellner eine Resolution zu verabschieden. Inhalt ist die eindringliche Bitte, wirkungsvolle Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung einzuleiten.

In den vergangenen zwei Jahren hat das Verkehrsaufkommen auf der B148 drastisch zugenommen und sich seit August 2021 sogar nochmals verdoppelt. Beinahe Stoßstange an Stoßstange sind hier aktuell mehr als 17.000 Fahrzeuge täglich unterwegs.

„Der Anteil des Schwerverkehrs hat sich zwar auf 20 Prozent reduziert, seit nur mehr Lastwagen für den Ziel- und Quellverkehr erlaubt sind. Das Verkehrsaufkommen insgesamt ist aber nicht mehr zumutbar“, so Schöppl. Wenn nicht vorwiegend (Transit-)Lastwagen die B148 füllen, wer dann? Laut Schöppl heißt die Antwort: Pendler und der Transit-Personenverkehr. „Am Freitag sind ab Mittag Unmengen an Fahrzeugen Richtung Autobahnauffahrt Ort unterwegs. Am Sonntag fahren alle Richtung München, Braunau oder Salzburg. Dabei haben von 100 Fahrzeugen 85 kein Österreichisches Kennzeichen“, so der Bürgermeister. 

Einschränkungen für die Bürger

Wie in der Resolution angeführt, kommt es aufgrund des Kolonnenverkehrs auf der B148 für die Gemeindebevölkerung zu schwerwiegenden Einschränkungen. So sind viele Anrainer einer hohen Lärm- und Schadstoffbelastung ausgesetzt.

Weiters ist das Überqueren der Straße besonders in den Morgen- Mittags- und Abendstunden und vor allem für ältere Bürger oder Kinder nicht mehr gefahrenlos möglich. Für Schulkinder ergeben sich dadurch Probleme beim Zustieg in den Schulbus. Aufgrund der Nähe zur Therme Geinberg sind in der Gemeinde Kirchdorf auch viele Radfahrer und Fußgänger unterwegs. Die Sicherheit dieser Verkehrsteilnehmer ist ebenfalls stark beeinträchtigt.

Zu guter Letzt fühlen sich die Gemeindebürger von Kirchdorf laut Schöppl im sozialen Leben förmlich  „auseinandergerissen“. Der Grund: Die B148 trennt die Gemeinde in zwei Teile: Das Zentrum samt Kirche und Schule,  der Nahversorger sowie die Ortschaften Graben, Katzenberg, Katzenbergleithen und Ufer liegen nördlich der B148 Richtung Inn, die beiden Ortschaften Pirath und Simetsham befinden sich südlich der Straße Richtung Geinberg. „Die Resolution ist für Kirchdorf sehr wichtig. Umso mehr freue ich mich, das möchte ich betonen, dass der Antrag von beiden Fraktionen getragen und einstimmig von allen Gemeinderäten beschlossen wurde“, so Schöppl. Nachsatz: „Unser größtes Anliegen ist es, dass unsere Gemeinde nicht zerrissen wird. Daher fordern wir eine Lösung wie zum Beispiel eine Unterführung!“

Dieser Text wurde zuerst veröffentlicht in der Bezirksrundschau von Bernadette Wiesbauer

„Wir brauchen eine Lärmschutzwand!“ ( Bezirksrundschau Braunau – 01.02.2022 )

Die Anrainer am Aubauernweg und in der Talstraße in Braunau sind frustriert. Bei einem Lokalaugenschein wurden einige Missstände deutlich.
Bezirksrundschau Braunau vom 01.02.2022
Doch es gibt ein noch viel ärgerlicheres Thema, das den Anrainern wortwörtlich schlaflose Nächte bereitet: Der Lärm. Dieser kommt von der nahe gelegenen B 148. „Der Verkehr wird immer mehr und in letzter Zeit ist es mit dem Lärm nahezu extrem geworden“, berichtet Hütter. Auch das Rangieren der Lkw und das damit verbundene Gepiepse am Tankstellenparkplatz macht den Bewohnern zu schaffen.
Bezirksrundschau Braunau vom 01.02.2022
Die einzige und zielführendste Lösung für die Anrainer ist daher eine Lärmschutzwand – denn diese würde nicht nur den Lärm abhalten, sondern auch dafür sorgen, dass der Müll nicht mehr die Böschung hinunter flattert. Die ersehnte Wand soll vom Kreisverkehr Osternberg in Richtung Neue Grenze/Tankstelle führen. Optimalerweise verbunden mit einem Tempolimit von 70 km/h – so der Wunsch der Anwohner.
Bezirksrundschau Braunau vom 01.02.2022
Nachbarin Helga Kugler leidet aufgrund des permanenten Lärms längst unter Schlafproblemen. „Vor sechs Wochen war ich deswegen sogar auf Reha“, erzählt sie. Um ihrer Forderung nach einer Lärmschutzwand Nachdruck zu verleihen, haben die Anrainer nun vor, eine Unterschriftenaktion zu starten.
Bezirksrundschau Braunau vom 01.02.2022

Verein klagt über Verkehrsaufkommen – Bürger schlafen teilweise mit Ohropax – Lebensqualität sinkt enorm entlang der B148 ( Kronen Zeitung – 22.01.2022 )

Bürger schlafen mit Ohropax – Lebensqualität sinkt enorm.

LKW Verkehr steigt im 24 Stunden Durchschnitt um mehr als 28% im Oktober 2021 zum Oktober 2020 ( 10.11.2021)

Neue Daten von der Dauerzählstelle Kirchdorf am Inn zeigen im September und Oktober 2021 einen teils dramatisch Zuwachs an der Verkehrsbelastung entlang der B148 für die Bevölkerung. Mehr als 10% (September) bzw. 28% (Oktober) mehr Belastung als 12 Monate zuvor. Was muss noch passieren um hier die Gesundheit (Lärm, Verkehrssicherheit) der Bürgerinnen und Bürger zu schützen?

Widerstand wächstAnrainer kritisieren zunehmende Verkehrsbelastung in Weng ( 25.10.2021)

Anrainer in Weng kritisieren schon seit Längerem die stetig zunehmende Verkehrsbelastung in ihrer Gemeinde – die BezirksRundSchau berichtete. Laut dem Land OÖ ist die B 148 jene Straße, die die stärksten Zuwachsraten verzeichnet. Zwischen 2019 und 2021 hat der Schwerverkehr um etwa 30 Prozent zugenommen. Die durchschnittliche Verkehrsbelastung liegt bei mehr als 20.000 Fahrzeugen pro Tag. Die B 148 ist für dieses Verkehrsaufkommen jedoch großteils nicht ausgelegt.
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/anrainer-kritisieren-zunehmende-verkehrsbelastung-in-weng_a4971931
Um die Anliegen der betroffenen Anwohner besser organisieren zu können, befindet sich gerade der Verein „Lebensraum B 148“ in Gründung. Eine Petition kann auf dem Gemeindeamt von Weng, bei der Raiba in Weng, im Gasthaus Lengauer sowie in der Mostschenke Stauber und im Hofladen Finsterer unterschrieben werden. „ProDialog“ und „Lebensraum B 148“ laden demnächst die Gemeindevertreter bezirksübergreifend, von Braunau bis Ort, zu einem informellen Gespräch.

Antwort bzgl. Deutscher und osteuropäischer Transitverkehr hat sich nach Österreich verlagert (email am 8.09.2021 von der Autobahn GmbH in Bayern)

Sehr geehrter Herr ….. , (Namen sind ProDialog bekannt)

vielen Dank für Ihre Anfrage zu dem Verkehrsaufkommen auf der Bundesstraße B 148 in Österreich und Ihre Frage, bis wann die Bundesautobahn A 94 in Deutschland fertig gestellt sein wird.

Nach dem Lückenschluss der A 94 in Oberbayern im Herbst 2019 ist das Innviertel wesentlich besser an die Metropolregion München angebunden. Das hat zu Verkehrsverlagerungen auch auf den bayerischen und österreichischen Zubringerstraßen geführt. Dieser zusätzliche Verkehr ist aber zum größten Teil nationaler und internationaler Ziel- und Quellverkehr ins österreichische Innviertel. 

Unter der Voraussetzung,  dass es keine wesentlichen Veränderungen in der deutschen Verkehrspolitik gibt, wird die A 94 bis zum Jahr 2027 im Landkreis Passau fertig gestellt. Im Landkreis Rottal-Inn planen wir derzeit an allen Teilabschnitten mit dem Ziel eines Baubeginns in allen Abschnitten bis spätestens 2030 und Fertigstellung der letzten Abschnitte in den 30iger Jahren.

Die geplante Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen hätte sicher einen Einfluss auf diese Verlagerungen gehabt, wurde aber leider gerichtlich verhindert.

Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation am österreichischen Straßennetz sind aber Aufgabe der österreichischen Straßenverwaltung.

Ihre Pressestelle

Deutscher und osteuropäischer Transitverkehr hat sich nach Österreich verlagert (email am 6.09.2021 an die Pressestelle der Autobahn GmbH in Bayern)

Eine engagierte Bürgerbewegung aus Weng im Innkreis stellte eine Anfrage via email an „Die Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Südbayern“


Sehr geehrte Damen und Herren,

die A94 ist bis kurz vor Simbach fertiggestellt. Dadurch ist das Verkehrsaufkommen auf der österreichischen Seite massiv gestiegen. Auf der B148, (E552) sind die

Auswirkungen nicht nur an den Reisewochenende, unerträglich geworden. Durchschnittlich über 20.000 Verkehrsbewegungen an Spitzentagen wurden 27.000

Fahrzeuge gezählt. Davon sind ca. 16 % Schwerverkehr. Das ist zu viel für Menschen die an dem nicht ausgebauten Teilstück (Anschlussstelle Hartwald und Kreisverkehr Hargassner) leben und auch arbeiten (zB Landwirte) müssen. Zu- und Abfahren, queren ist kaum noch möglich. Der Verkehrslärm am Wochenende und in der Nacht

sorgt dafür, dass sich die Menschen nicht mehr erholen können.

75 % des Verkehrs ist auf Fahrzeuge mit deutschen und osteuropäischen Kennzeichen zurückzuführen.

Bitte teilen Sie uns mit, wann mit einer Fertigstellung der A 94 zu rechnen ist, bzw. ob Sie Vorschläge für unserer Entlastung haben.

Es ist damit zu rechnen, dass das Verkehrsaufkommen weiter steigt, wir Anrainer werden uns das nicht weiter gefallen lassen.

Daher zeigen wir das Problem auf und hoffen, dass uns die Politik in Deutschland und Österreich nicht im Stich lässt.

Mit der Bitte um Rückmeldung.

Für Tempolimit an der Umfahrung“ via nachrichten.at vom 11.09.2021

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/fuer-tempolimit-an-der-umfahrung;art70,3456965

Kontrollplätze sind in Planung!“ via Bezirksrundschau vom 30.08.2021

Kontrollplätze sind in Planung sag Landesrat Günther Steinkellner
https://www.meinbezirk.at/ried/c-lokales/kontrollplaetze-sind-in-planung_a4849852
Lastwagen Fahrverbot auf der B148 greift zu wenig

Wohin geht die Reise? – Neuer NEGATIV Rekord, auf der B148 fahren im Mai 2021

In den Jahren 2020 und 2021 stieg der Schwerverkehr auf im 24 Stunden Schnitt um 500 LKW’s pro Tag (siehe Diagram unten). Wann wird dieser Trend enden? Bisher konnten die gesetzten Massnahmen die Tendenz nicht umkehren.

Höchststand der Kalenderjahre:
2019: 2997 LKW’s / 24h
2020: 3444 LKW’s / 24h
2021: 3933 LKW’s / 24h

Neue Daten von der Dauerzählstelle Kirchdorf am Inn zeigen im Mai und Juni 2021 einen teils dramatisch Zuwachs an der Verkehrsbelastung entlang der B148 für die Bevölkerung. Trotz des verlängerten LKW Fahrverbotes auf der B148 (verlängertes Fahrverbot seit 22.03.2021) welches nun bereits am Autobahnzubringer Ort im Innkreis / Reichersberg beginnt.

April 2021: 3827 LKW’s / 24 Stunden im Durchschnitt
Mai 2021: 3933 LKW’s / 24 Stunden im Durchschnitt
Juni 2021: 3648 LKW’s / 24 Stunden im Durchschnitt ( im Gemeindegebiet Kirchdorf wurden Sanierungsarbeiten an der B148 zwischen 15 -25 Juni durchgeführt und die B148 war in dieser Zeit & Bereich gesperrt)

Im März 2021 sind keine Daten verfügbar
Dauerzählstelle (DZ.-Nr./-Name: 4023 B148 Kirchdorf a.Inn) – Mai 2021
Dauerzählstelle (DZ.-Nr./-Name: 4023 B148 Kirchdorf a.Inn) – Juni 2021

Das 3,5t LKW Fahrverbot auf der B148 wurde an den Navigationshersteller TomTom© übermittelt. (28.05.2021)

Wir von Prodialog wollten sicherstellen, dass die Information des Fahrverbotes auf der B148 auch bei den großen „Online Kartenherstellern“ wie Google, TomTom©️, here.com,… als Info vorhanden ist.
TomTom©️ hat nun als Erster bestätigt, dass diese Änderung in Ihren Karten aufgenommen wurde.

Im Fall von TomTom haben wir das über Ihren eigenen Dienst „Map Share“ durchgeführt.

Map Share ist ein TomTom eigener Dienst, mit dem Nutzer Änderungen an der Karte, wie geänderte Geschwindigkeitsbeschränkungen, neue Straßennamen, gesperrte Straßen und neue Verkehrsrichtungen, direkt auf ihrem Geräte vornehmen können. Anschließend lassen sich die gesammelten Informationen mit der 21 Millionen Mitglieder zählenden Map Share Community teilen.

Weiterreichende Änderungen wie das Hinzufügen neuer Straßen oder Kreisverkehre werden jedoch weiterhin zunächst durch TomTom überprüft, ehe sie quartalsweise mit einer TomTom Kartenaktualisierung veröffentlicht werden.

https://www.pocketnavigation.de/2012/06/tomtom-bringt-tagliche-map-share-kartenaktualisierungen-fur-alle-gerate/
TomTomTom Mapshare – screenshot vom 28.05.2021
TomTom Mapshare – screenshot vom 28.05.2021

Neuer NEGATIV Rekord, auf der B148 fahren im April 2021 –
3827 LKW’s pro 24 Stunden (17.05.2021)

Neue Daten von der Dauerzählstelle Kirchdorf am Inn zeigen im April trotz des verlängerten LKW Fahrverbotes auf der B148 welches nun bereits am Autobahnzubringer Ort im Innkreis / Reichersberg beginnt das es einen neuen LKW Rekord / 24 Stunden gibt.

April 2019: 2870 LKW’s / 24 Stunden im Durchschnitt
April 2020: 2401 LKW’s / 24 Stunden im Durchschnitt -> 1. Lockdown
April 2021: 3827 LKW’s / 24 Stunden im Durchschnitt

Statistik der Dauerzählsteller Kirchdorf am Inn auf der B148
Bild von den Daten der Verkehrszählung auf der B148 bei Kirchdorf am Inn für den Zeitraum April 2021
http://doris.ooe.gv.at/themen/verkehr/verkehrszaehlung.aspx?ZAEHLUNGID=2009120054

Nach Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Ried Lastwagenfahrverbot auf der B148 via Bezirksrundschau vom 15.04.2021

online Bezirksrundschau vom 15.4.2021

Der Bericht ist unter https://www.meinbezirk.at/ried/c-lokales/lastwagenfahrverbot-auf-der-b148_a4578785 zu lesen und wurde von Bernadette Wiesbauer verfasst.

Neue Daten zeigen, auf der B148 fahren im Jänner 2021 um 16% mehr LKW’s trotz Covid -19 Lockdowns als im Jänner 2020 (26.02.2021)

Neue Daten von der Dauerzählstelle Kirchdorf am Inn zeigen das trotz Covid-19 Lockdown im Jänner sowohl in Deutschland und Österreich der LKW Verkehr auf der B148 im Gegensatz zum Jänner 2020 um mehr 16% gestiegen ist.

Jänner 2019: 2305 LKW’s / 24 Stunden im Durchschnitt
Jänner 2020: 2592 LKW’s / 24 Stunden im Durchschnitt
Jänner 2021: 3016 LKW’s / 24 Stunden im Durchschnitt -> Lockdown in AT & DE

Wichtig ist hier zu erwähnen, diese Werte sind Durchschnittswerte welche sich aus dem Durchschnitt von 18-22 Tagen Verkehrszählungsdaten pro Monat beziehen – somit kann sich eine Abweichung bei den einzelnen Tagen um bis zu +/- 30% ergeben.

Verkehrszahlen der Jahre 2018, 2019 und 2020 im Vergleich (12.12.2020)

Interessant an den Daten der Dauerzählstelle Kirchdorf am Inn ist folgendes um hier nur 2 Punkte herauszunehmen:

2020, dem sogenannten Covid-19 Jahr, brachte eine Steigerungen von 2417 (Juli 2019) auf 3351 (Juli 2020) LKW-ähnliche Fzg. in 24h, was +38,66% innerhalb von 12 Monaten bedeutet.

Die Anzahl aller Fahrzeuge (PKW & LKW) nimmt Jahr für Jahr weiter zu. Wie in der Tabelle unten klar ersichtlich ist.

B148 ist eine der vielbefahrensten Bundesstraßen in Österreich.

LKW-Transit im Innviertel – Mehr Kontrollen vehement gefordert via nachrichten.at (28.09.2020)

LKW-Transit im Innviertel
nachrichten.at vom 28.09.2020
Anfrage an FPÖ Verkehrslandesrat Steinkellner
nachrichten.at vom 28.09.2020
Mehr Kontrollen vehement gefordert
Nachrichten.at vom 28.09.202

Wir gaben den OÖN eine kurze Stellungnahme zu den Verkehrs und Lärmproblemen entlang der B148.

3km Stau am 31. Juli 2020 und an drei Wochenenden im August 2020 auf der B148 Richtung A8 (05.09.2020)

Stau Ende am 31. Juli 2020 auf der B148 Richtung A8
Stau Ende am 31. Juli 2020 auf der B148 Richtung A8 von Google Maps dargestellt.

Stau auf der B148 am letztem Wochenende im Juli und 3 Wochenenden im August von Altheim Richtung A8 teilweise bis zu 3km Stau.

Dauerzählstelle (DZ.-Nr./-Name: 4023 B148 Kirchdorf a.Inn); (02.09.2020)

circa 7,6% Steigung des LKW Verkehrs über die letzten 9,5 Jahre set 2011. Wir reden hier von einer Steigung von 1612 LKW ( Jan 2011 ) im 24h im Durschnitt auf 3351 LKW ( Juli 2020 ) im 24h Schnitt

Die Daten zur der Dauerzählstelle kann jeder via doris.at unter dem Menüpunkt Verkehrszählung finden.

Bericht auf orf.at – Diskussion über Lkw-Fahrverbot im Innviertel (18.08.2020)

Bericht von ooe.orf.at vom 18.08.2020

email von der BH Ried (20.01.2020)

….
meine Rückmeldung hat sich etwas verzögert, weil ich den für den Bezirk Ried zuständigen verkehrstechnischen Amtssachverständigen nicht gleich erreichen konnte. Ohne dafür eine gesicherte Auskunft geben zu können, gehe ich nach Rücksprache mit ihm davon aus, dass es zu der Abweichung bei den Verkehrserhebungen schlichtweg durch den kürzeren Zeitraum kommt. Bei der Dauermessstelle wird konstant über einen ganzen Monat hinweg gemessen, im Juli ist auch noch die 1. Juli-Woche mit dabei, wo erfahrungsgemäß mehr Verkehr herrscht. Die Messung 2018 wurde jedoch bereits in der Ferienzeit gemacht und bezog sich nur auf 1 Woche. Bei dieser Messung ging es uns aber auch nicht um die Verkehrsmengen, sondern die gefahrenen Geschwindigkeiten (Kollektivgeschwindigkeiten) an dieser konkreten Stelle, darum war auch die Urlaubszeit unwesentlich.

Ich konnte zwischenzeitlich herausfinden, dass es bei diesen punktuellen Verkehrserhebungen offenbar möglich ist, entsprechende Filter (auf Fahrzeuge länger als 6 Meter = „LKW“ und für einen gewissen Zeitraum) zu setzen. Ob dies bei den Dauermessstellen auch möglich ist, habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können, dazu sucht der Sachverständige derzeit Kontakt mit dem für die Verkehrserhebungen zuständigen Mitarbeiter in der Abteilung Verkehr und ich erwarte hierzu erst noch eine Rückmeldung.

Allerdings gibt es auch Positives zu berichten: Ich erhielt kürzlich die Information seitens der Abteilung Straßenneubau und –erhaltung (BauNE) des Amtes der Oö. Landesregierung, dass man die Problematik auf der B148 nun auch erkannt hat hier nicht die einzelnen betroffenen Bezirke sich selber überlassen werden. Es geht jedoch nicht nur um das Nachtfahrverbot, sondern die Steigerung des Verkehrs auf der B148 allgemein. Und diesbezüglich erhielt ich nunmehr die Bestätigung, dass es hier – hoffentlich zeitnah – eine gemeinsame Besprechung geben wird.

Sobald es hier etwas zu berichten gibt, werde ich Sie gerne darüber informieren. Bis dahin werde ich unter anderem den Auftrag an die Polizei wiederholen, dass LKW-Messungen und –kontrollen insbesondere bezüglich Nachtfahrverbot durchgeführt werden.

Hier fahren mehr Lkw als am Brenner (19.01.2020)

Wie Pasauer Neue Presse berichtet fahren auf der A8 mehr LKW als am Brenner und zwar um 1 Mio LKW pro Jahr (Suben: 3,5 Mio LKW; Brenner: 2,5 Kio LKW). Die Daten hierfür stammen aus dem Jahre 2018.

Hier der Bericht – zu finden auch unter https://www.pnp.de/lokales/stadt_und_landkreis_passau/passau_land/3573435_A3-Grenzuebergang-Suben-Hier-fahren-mehr-Lkw-als-am-Brenner.html

Den Grenzübergang Suben, der an der A3 zwischen Oberösterreich und Niederbayern liegt, haben in einem Jahr mehr als 3,5 Millionen Lkw passiert. Das haben Zählungen der Asfinag, der österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, für 2018 ergeben.
https://www.pnp.de/lokales/stadt_und_landkreis_passau/passau_land/3573435_A3-Grenzuebergang-Suben-Hier-fahren-mehr-Lkw-als-am-Brenner.html am 19.01.2020

Bericht auf salzburg.orf.at (19.01.2020)

Flachgau: 40 Prozent mehr Lastwagen – Ab Ende Jänner 2020 wird ein Fahrverbot über Transit-Lastwagen im nördlichen Flachgau verhängt. Wir im Innviertel sehen höhere Steigerungsraten auf der B148 zwischen Ort im Innkreis bis zum Grenzübergang Braunau und auch anderen Straßen aber keine mutigen Politiker die sich dem Thema Transit-Lawine & LKW Mautflüchtlinge annehmen.

Hier der Bericht – zu finden auch unter https://salzburg.orf.at/stories/3020151/

Flachgau: 40 Prozent mehr Lastwagen
Noch in diesem Jahr wird ein Fahrverbot über Transit-Lastwagen im nördlichen Flachgau verhängt. Das soll für die Anrainer zumindest eine leichte Entlastung bringen. Aktuelle Zahlen belegen, dass der Schwerverkehr in der Region um rund 40 Prozent zugenommen hat. Alleine durch Lamprechtshausen fährt alle zwei Minuten ein Lastwagen.
https://salzburg.orf.at/stories/3020151/
am 19.01.2020
Verbot für Transit-Lkw wird kommen
Jetzt ist offenbar eine Grenze erreicht, das Land plant noch heuer ein Fahrverbot für Transit-Lastwagen im nördlichen Flachgau. Die Zunahme des Schwerverkehrs zeigt sich in der gesamten Region, bei Elixhausen ebenso wie bei Anthering. Jeder zehnte Lastwagen ist ein internationales Schwerfahrzeug auf der Durchfahrt. Das Verbot für Transit-LKW wird nicht nur auf der B 156 gelten, kündigt ÖVP-Verkehrslandesrat, Stefan Schnöll an. „Wir werden es großflächig einsetzen, damit das Ausweichen innerhalb von Salzburg keinen Sinn mehr macht. Mein Ziel ist, dass Lkw, die aus dem Norden Europas kommen und in den Süden Europas müssen, großräumig ausweichen müssen. Wir sehen, dass unsere Landesstraßen voll sind und da ist ein Transit-Verbot gerechtfertigt.“
https://salzburg.orf.at/stories/3020151/
am 19.01.2020

email an die BH Ried (14.01.2020)

Seit der Fertigstellung der A94 bis kurz vor Braunau nimmt der Verkehr auf der B148 stark zu. Gibt es bzgl. Verkehrserhebung (zeitliche Auswertung  – z.B. Lkw-Züge in einem bestimmten Zeitraum inklusive Geschwindigkeitsmessung ) irgendwelche Rückmeldungen?

Die zweite Frage welche sich uns stellt ist bezüglicher der Messung im Juli 2018 wo ca. 8900 FZG DTV gemessen wurde, laut Ihrer email vom 29.10.2019

Bei der Dauerzählstelle (DZ.-Nr./-Name: 4023 B148 Kirchdorf a.Inn) auf der B148 als circa 8-10km entfernt wurden im gleichen Zeitraum 

DTV Werkverkehr:10510 KFZ/24h  
DTV Gesamtverkehr:10210 KFZ/24h

gezählt. Das auf diesen Teilstück 1000-1500 Fahrzeuge pro Tag dazu oder wegkommen finden wir merkwürdig, weil es fahren zwar Leute Richtung Bad Füssing (L510 – Deutschland) oder Gurten (L1087) ab aber es fahren ja auch wieder welche von dieser Richtung kommend auf auf die B148. Können Sie uns das erklären wie eine solche Abweichung zwischen den beiden Messungen im selben Zeitraum zustande kommt? 

Info von ProDialog (27.11.2019)

Wir vom Verein Prodialog möchten einmal mehr die gute & professionelle Zusammenarbeit mit BH Ried hervorheben. Sie verstehen sich dort wirklich als einen Dienstleister an der Bevölkerung.

email von der BH Ried (20.11.2019)

….

die Polizei hat bereits einen eindeutigen Auftrag. Zudem werden in den nächsten Wochen (je nach Verfügbarkeit der Geräte) Verkehrserhebungen durchgeführt. Wenn wir über entsprechendes Datenmaterial verfügen, wird gemeinsam mit dem verkehrstechnischen Amtssachverständigen geprüft, ob bzw welche Maßnahmen ergriffen werden können. Ende der email von der BH Ried.

email an die BH Ried (14.11.2019)

….

Danke für Ihre Rückmeldung.

Wie von Ihnen im letzten Absatz vorgeschlagen wäre eine zeitliche Auswertung z.B. Lkw-Züge von 22 – 5 Uhr früh ideal.

Wir haben mit Hilfe eines Geschwindigkeitsmessers (mit diesem Gerät können Bälle, Fahrzeuge usw. auf +/- 1km/h gemessen werden. ) mal generell überprüft wie schnell LKW’s zu unserer besagten Zeit (ab 22 Uhr) fahren. Es ging uns nur darum ob die LKW’s wirklich zu schnell fahren oder es eine reine subjektive Wahrnehmung von der Bevölkerung ist. Wie auf den Bildern (Fotos beim Verein auf) welche mit einem Handy gemacht wurden zu sehen ist fuhren alle LKW’s 80km/h oder darüber. 

Um echte Fakten zu generieren wäre eine zeitliche Auswertung wie von Ihnen vorgeschlagen sehr wünschenswert.

Telefonat mit der BH Ried (30.10.2019)

Im Telefonat wurde erfragt ob es noch ein gültiges Fahrverbot auf der B148 zwischen Altheim und Braunau gibt. Das wurde von der BH Ried bestätigt und die Verordnung aus dem Jahr 2010 wo der Ziel & Quellverkehr genau definiert ist beschrieben steht wurde uns freundlicherweise auch übermittelt. Danke hierfür an die BH Ried für die professionelle Zusammenarbeit.

Antwort von der BH Ried (29.10.2019)

Sehr geehrter Herr Sch. ,

ich habe den Artikel auch gelesen. Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei den Geschwindigkeitskontrollen um alle Fahrzeuge handelte und die Geschwindigkeitsdelikte offenbar bei PKW´s festgestellt wurden. Über Geschwindigkeitsdelikte von LKW stand nichts in dem Artikel. Die angeführten Delikte durch den Schwerverkehr hielten sich sogar sehr stark in Grenzen.

Es gibt grundsätzlich die Möglichkeit, eine Verkehrserhebung durchzuführen, dazu wird seitens der Abteilung Verkehr des Amtes der Oö. Landesregierung grundsätzlich für 1 Woche durchgehend ein Messgerät aufgestellt, welches unterschiedliche Fahrzeuggruppen (Fahrzeuge bis 6 Meter Länge, über 6 Meter Länge, LKW-Züge und Einspurige) messen kann – dazu die gefahrenen Geschwindigkeiten (Maximalgeschwindigkeit, Kollektivgeschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit pro Fahrzeuggruppe).

Es gab im Juli 2018 auf der B148 ca. 200 Meter vor der Kreuzung mit der L512 eine Verkehrserhebung (aufgrund des tödlichen Unfalles). Dabei wurde ein durchschnittlicher täglicher Verkehr (DTV) von ca. 8.900 Fahrzeugen gemessen.

Es lag in FR Altheim eine V85 (85% der Lenker fahren langsamer oder max. diese Geschwindigkeit = „Kollektivgeschwindigkeit“) von 87 km/h vor, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 129 km/h durch einen PKW. LKW-Züge wiesen eine V85 von 77 km/h auf (Höchstgeschwindigkeit 97 km/h).

In Fahrtrichtung Ort im Innkreis lag die V85 insgesamt ebenfalls bei 87 km/h, bei LKW-Zügen wiederum bei 77 km/h. Höchstgeschwindigkeit PKW 135 km/h, LKW-Zug 91 km/h.

Eine genaue Auswertung, wie schnell z.B. Lkw-Züge zu einer gewissen Uhrzeit/Zeitraum gefahren sind, lässt sich dieser Erhebung jedoch in der mir vorliegenden Form nicht entnehmen. Daher sind die Geschwindigkeiten im Durchschnitt über den ganzen Tag verteilt (24 Stunden) zu interpretieren. Eklatante Überschreitungen lassen sich an dieser konkreten Stelle (wenn diese auch im beginnenden/ausgehenden Kurvenbereich liegt)  somit nicht ablesen, auch nicht bei PKW. Es wäre in dieser Woche also kein einziges Geschwindigkeitsdelikt gesetzt worden, welches einen Führerscheinentzug zur Folge gehabt hätte.

Ich werde gerne versuchen, eine Verkehrserhebung im Bereich Hart durchführen zu lassen. Ich denke aber, dass dies nicht im 70 km/h Bereich erfolgen sollte, sondern im unbeschränkten Bereich, weil aussagekräftiger. Hier wäre zu hinterfragen, ob eine zeitliche Auswertung möglich wäre – z.B. Lkw-Züge in einem bestimmten Zeitraum.

Weitere Fragen an die BH Ried (21.10.2019)

Sehr geehrte Frau Mag. Sch. ,

danke für die Rückmeldung Anfang Oktober 2019. 

Einige Bürger haben uns auf einen Artikel in den OÖN (vom 15.10.2019) aufmerksam gemacht – https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/grosskontrolle-an-der-grenze-zum-innviertel-mit-anzeigen-reigen;art70,3176026 (siehe Anhang) bzgl. LKW – Kontrolle auf der A8.

Besonders der Absatz unten aus den OÖN bestätigt das Gefühl, der Anrainer an der B148, das sich einige LKW Fahrer nicht an die 60km/h in der Nacht halten.

Bei Tempokontrollen im Bereich eines 100-km/h-Limits wurden Lenker mit aus deutscher Sicht ausländischer Zulassung, die zu schnell unterwegs waren, sofort angehalten und gestraft. Von 1573 „gemessenen“ Fahrzeuglenkern waren 108 zu schnell unterwegs – 74 von ihnen werden angezeigt, auf acht warten Fahrverbote. Der negative Spitzenreiter war mit 157 km/h unterwegs.

Gibt es eine Möglichkeit die Geschwindigkeit unabhängig von der Polizei zumindest zu erfassen?  Wir denken da an eine LED – Geschwindigkeitsanzeige wie Sie teilweise in Ortschaften steht. Somit hätten wir Daten auf welche man sich beziehen kann.

Antwort von der BH Ried (01.10.2019)

… zu Ihren beiden offenen Fragen darf ich folgendes mitteilen:

2)    Da es keine Ausnahme von der Geschwindigkeitsbeschränkung des Nachtfahrverbotes (60 km/h) auf der B148 gibt, gilt für LKW in dieser Zeit grundsätzlich diese Geschwindigkeit. Die Polizei wird – wie schon oben erwähnt – die Überwachung der Geschwindigkeitsbeschränkung – forcieren.

1)    Die Polizei hat bereits rückgemeldet und kontrolliert zwischen der Autobahnauffahrt und dem Bereich Hart, insbesondere aber auch die Geschwindigkeitsbeschränkung 70 km/h. Nach meiner zuletzt erfolgten Rückfrage wurden bzw. werden auch verstärkt bei LKW´s Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und bei den festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen (was bisher keine große Anzahl war) entsprechend mit Organmandat vor Ort beamtshandelt. Darauf wird auf mein Ersuchen hin in nächster Zeit verstärkt Augenmerk gelegt.

Weitere Fragen an die BH Ried (30.09.2019)

…. es gibt noch 2 offene Fragen zu dem Thema.

1. Gibt es schon eine Rückmeldung von der Polizei wo auf der B143 & B148 kontrolliert wurde und ob hier auch die Geschwindkeitgemessen wurde in der Nacht?

2. Laut der WKO Seite – https://www.wko.at/service/verkehr-betriebsstandort/LKW_Fahrverbote_in_Oesterreich_Ueberblick.html steht dort das die LKW’s wenn Sie schon während des Nachtfahrverbots Waren bewegen nur 60km/h fahren dürfen. Unsere Frage sind diese 60km/h für die  B148 währen 22:00 – 5:00 Uhr zutreffend?

Antwort von der BH Ried (17.09.2019)

… Wie heute bereits telefonisch besprochen teilen wir Ihnen mit, dass wir von der Polizeiinspektion Obernberg die Rückmeldung erhalten haben, dass regelmäßig Kontrollen des Nachtfahrverbotes durchgeführt werden. BH Ried hat mit der Polizeiinspektion Obernberg vereinbart, dass wir Rückmeldungen über die Ergebnisse dieser Überwachung erhalten.

Bezüglich Verkehrszählungen verweisen wir, wie bereits am Telefon besprochen, auf das Amt der Oö. Landesregierung, Abt. Verkehr. Bei der BH Ried liegen darüber keine Informationen auf.

Links & Dateien zu interessante Statistiken (22.08.2019)

Einfach nach A8 oder B148 in den entsprechenden Berichten suchen

Verkehrszählung ASFINAG Österreich 2010

ECE Straßenverkehrszählung 2015 -> Interessant sind hier die Steigerungsraten des Verkehrsaufkommen von 2010 – 2015

Weitere Fragen an die BH Ried am 21.08.2019

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes BH – Team ,

Danke für die rasche Rückantwort auf unser email.Iim Anhang habe ich mal ein paar Fotos mitgeschickt (Fotos liegen bei ProDialog auf und werden aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht via die Webseite veröffentlicht) mit Zeitstempel damit man diese LKW Fahrten „beweisen“ kann. Wir verfolgen das zur Zeit ein wenig und es fahren zwischen 10-50 LKW pro Stunde im besagten Zeitraum von 22:00-5:00 Uhr früh. 

Uns drängen sich hier 3 Fragen auf:

1. Laut der WKO Seite – https://www.wko.at/service/verkehr-betriebsstandort/LKW_Fahrverbote_in_Oesterreich_Ueberblick.html steht dort das die LKW’s wenn Sie schon während des Nachtfahrverbots Waren bewegen nur 60km/h fahren dürfen. Unsere Frage sind diese 60km/h für die  B148 währen 22:00 – 5:00 Uhr zutreffend?

2. Es gab zu verschiedenen Projekten (Hofer – Ort im Innkreis, Wirtschaftspark Reichersberg,..) Verkehrszählungen liegen die auf der BH Ried auf und dürfen wir diese einsehen?

3. Warum gibt es Gesetze welche nicht oder zuwenig von der Exekutive überprüft oder durchgesetzt werden? Liegt es am Personalmangel? Wer ist hier der richtige Ansprechpartner um das herauszufinden?

Antwort von der BH Ried am 13.08.2019

Sehr geehrte Damen und Herren!

Zu Ihrem E-Mail vom 6. August 2019 darf ich Ihnen im Auftrag von Frau Mag. Sch. folgendes mitteilen:

Unter das Nachtfahrverbot zwischen 22:00 und 5:00 Uhr fallen gemäß § 42 Abs. 6 StVO alle Lastkraftfahrzeuge mit einem höchst zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen. ausgenommen sind Fahrten

a)    mit Fahrzeugen des Straßendienstes,

b)    mit Fahrzeugen des Bundesheeres, die zur Aufrechterhaltung des militärischen Dienstbetriebes unumgänglich sind und

c)    mit lärmarmen Kraftfahrzeugen, bei denen eine Bestätigung nach § 8b Abs. 4 KDV 1967 mitgeführt wird.

d)     Darüber hinaus können Ausnahmen (bzw. Ausnahmebewilligungen) für spezielle Transporte (frische Erzeugnisse, Lebensmittel…) vorliegen.

Grundsätzlich ist die Überwachung des Nachtfahrverbotes eine Vollzugsangelegenheit und somit von der Exekutive wahrzunehmen.

Als Bürger besteht grundsätzlich die Möglichkeit einer Privatanzeige – unter Angabe des Kennzeichens (idealerweise mit Foto), der konkreten Tatzeit (Tag und genaue Uhrzeit) und des konkreten Tatortes (Straßenbezeichnung, Straßenkilometer). Da für die Übertretung des Nachtfahrverbotes jedoch nur der konkrete Lenker bestraft werden kann und nicht der Zulassungsbesitzer des Fahrzeuges, ist seitens der Behörde eine Lenkerausforschung vorzunehmen, die gerade bei ausländischen Fahrzeugen oftmals schwierig bis unmöglich ist.

Wir werden in weiterer Folge Ihre E-Mail zum Anlass nehmen und die Polizeiinspektion Obernberg am Inn um entsprechende regelmäßige Überwachung ersuchen. Ansonsten stehen derzeit keine oder nur eingeschränkte (rechtliche) Mittel zur Verfügung.

Es ist daher einer Kontrolle durch die Polizei mit Anhaltung  des Fahrzeuges vor Ort jedenfalls der Vorzug zu geben.

1. Email an BH Ried am 06.08.2019

Guten Abend / Morgen Frau …..,

heute den 6.08.2019 habe wir uns die Mühe gemacht und die LKWs ( Sattelzugmaschine +  Sattelauflieger ) gezählt welche zwischen 00:00 – 01:00 an den angekreuzten Punk (siehe unten) trotz Nachtfahrverbot die B148 (bei Hart im Gemeindegebiet Reichersberg) benutzten.

Die Anzahl der LKW bezieht sich auf beide Fahrtrichtungen.

Es waren 47 LKW’s davon waren 5 als Lebensmittel LKW’s zu identifizieren (Spar, Unimarkt, Billa). Wenn mehr als 40 LKWs in einer Stunde nach Mitternacht fahren stellen sich für uns folgende Fragen:

Wer kontrolliert das Nachtfahrverbot auf der B148 in unserem Abschnitt zwischen Reichersberg und Autobahnzubringer?

Wir wissen es gibt Ausnahmenregeln (Bundesheer, Straßendienst, Lebensmitteltransporteure,…) aber das von den noch übrigen 40 LKWs alle in diese Ausnahmeregeln fallen ist schwer vorzustellen.

Desweiteren stellen wir fest das es vermehrt zu möglichen Maut-Ausweichverkehr kommt. Dies teilen uns die LKW Fahrer zum teil selbst mit wenn Sie sich nach Hart verfahren und kurz auftanken wollen bevor Sie nach Salzburg/Rosenheim/München weiterfahren.

Welche (rechtliche) Möglichkeiten  gibt es für uns als Bürger hier aktiv zu werden um wenigstens diese Lärmemissionen in der Nacht auf ein Minimum zu reduzieren? 

Freuen uns auf eine baldige Rückmeldung von Ihnen.