Wirtschaftspark Reichersberg

Wirtschaftspark Reichsersberg

Abstimmung zu Amazon: Wer wie gestimmt hat? (04.08.2026)

Seit der Sitzung vom 7. Mai 2026 erreichen uns immer wieder Anfragen aus der Bevölkerung: Wer hat eigentlich wie abgestimmt, als es um die Aufnahme von Verhandlungen mit Amazon ging?

Die Frage ist berechtigt – und sie lässt sich beantworten, weil es sich um eine öffentliche Sitzung und um eine offene Abstimmung gehandelt hat. Jede Bürgerin und jeder Bürger, der im Sitzungssaal anwesend war, konnte unmittelbar mitverfolgen, wer die Hand gehoben hat.

In der amtlichen Kundmachung der Gemeinderatsbeschlüsse 3/2026 sind nach unserer Wahrnehmung bei diesem Punkt allerdings nur die Nein-Stimmen namentlich angeführt, nicht aber die Ja-Stimmen. Wir stellen daher hier beide Seiten dar.

Zur Grundlage dieses Beitrags: Die nachfolgende Darstellung beruht auf einem Erinnerungsprotokoll von Mandataren, die bei der Sitzung anwesend waren.

Der Beschlussantrag zielte darauf ab, Verhandlungen mit Amazon über einen möglichen Verkauf von rund 22 Hektar Grund im Bereich des geplanten Standortes aufzunehmen.

Wichtig zur Einordnung: Gegenstand war nicht der Grundverkauf selbst, sondern ausschließlich die Aufnahme von Verhandlungsgesprächen. Darauf hat der Vorsitzende in der Sitzung ausdrücklich hingewiesen.

Ergebnis: mehrheitlich abgelehnt – 8 Ja zu 11 Nein.

Ja-Stimmen (8)

NameFraktion
Bgm. Bernhard ÖttlÖVP
GV Walter LängÖVP
GR Ing. Johannes NiederleuthnerÖVP
GR Christian SchießlÖVP
VBgm. Alois SchönbergerÖVP
GR DI Anna-Helena UeberschärÖVP
GR Ludwig WeilhartnerÖVP
GR Franz Georg ZechmeisterSPÖ

Nein-Stimmen (11)

NameFraktion
GV Christian Josef EzingerTeam R
GR Johannes LangÖVP
GV Ing. MBA Thomas SchambergerPRO
GR Lukas RansederTeam R
GR Jürgen SchratzbergerTeam R
GR Ing. Reinhard KoppelstätterPRO
GR Katrin StieglbauerPRO
GR Bettina TrostFPÖ
GR Herbert WolfFPÖ
GRE Bernhard DoblingerPRO (Vertretung für Ing. Mag. MBA Wolfgang Koppelstätter)
GRE Manuela SperlPRO (Vertretung für Ing. Christian Rothner)

Die Sitzung des Gemeinderates war öffentlich, die Abstimmung erfolgte offen. Grundlage dieser Darstellung ist ein Erinnerungsprotokoll anwesender Mandatare. Die amtliche Kundmachung der Gemeinderatsbeschlüsse 3/2026 vom 07.05.2026 ist auf reichersberg.at abrufbar.

Kommunalsteuer-Rechner: Was bringt der Wirtschaftspark welcher Gemeinde? (23.06.2026)

Kommunalsteuer-Rechner – Wirtschaftspark Reichersberg (Gemeinden)
Wirtschaftspark Reichersberg · Kommunalsteuer

Was bekommt jede Gemeinde?

Stell ein, wie viele Menschen im Park arbeiten und was sie verdienen. Der Rechner zeigt die Kommunalsteuer pro Monat – für Reichersberg (35 %) und für jede einzelne INKOBA-Gemeinde, die sich die restlichen 65 % nach dem Einwohnerschlüssel der Verbandssatzung teilen.
Kommunalsteuer gesamt
– / Jahr
Reichersberg 35 %
/ Monat
– / Jahr
INKOBA gesamt 65 %
/ Monat
– / Jahr
Gemeinde
/ Monat
– / Jahr
Anteil:
Einwohner:
Alle 33 Gemeinden anzeigen (sortiert nach Höhe)
Gemeindepro Monatpro Jahr
Annahmen anpassen
%
Gesetzlich 3 % der Lohnsumme
%
35 % = GmbH-Anteil lt. Firmenbuch. Satzung § 3 nennt für die Kommunalsteuer 25 % – bei Bedarf umstellen.
Hinweis zum Schlüssel: Die 35 % / 65 % entsprechen den Gesellschafteranteilen an der Wirtschaftspark Innviertel Reichersberg GmbH laut Firmenbuch (FN 487440 z): Marktgemeinde Reichersberg 35 %, Gemeindeverband INKOBA Bezirk Ried 65 %. Die 65 % werden hier auf die 33 INKOBA-Gemeinden nach dem Einwohnerschlüssel der Verbandssatzung verteilt. Zur Einordnung: Die Satzung selbst (LGBl. 74/2020, § 3 i.V.m. § 16) nennt für die Aufteilung der Kommunalsteuer 25 % Standortbonus / 75 % – das ist eine andere Bezugsgröße als der GmbH-Anteil. Der Anteil ist oben unter „Annahmen anpassen“ einstellbar.
Methodik: Kommunalsteuer = 3 % der Bruttolohnsumme (KommStG 1993). Gerechnet mit der eingestellten Zahl an Gehältern pro Jahr; Monatswert = Jahreswert ÷ 12 (Durchschnitt). Freibetrag und betriebliche Sonderfälle bleiben unberücksichtigt. Verteilungsschlüssel und Einwohnerzahlen aus § 3 der Satzung (Registerzählung 31.10.2014, Gesamt 54.853 EW). Aktuelle Einwohnerzahlen können die Anteile geringfügig verschieben. Vereinfachte Schätzung, keine Rechtsauskunft.

Quelle und Nachprüfbarkeit: Der hier verwendete Verteilungsschlüssel stammt direkt aus der Satzung des Gemeindeverbands „Interkommunale Betriebsansiedlung Bezirk Ried im Innkreis“ (kundgemacht im Oö. Landesgesetzblatt, LGBl. Nr. 74/2020). Die Einwohnerzahlen und Anteile der einzelnen Gemeinden finden sich dort in § 3, die Aufteilung der Kommunalsteuer in § 16. Die vollständige Satzung ist öffentlich abrufbar unter: https://standortooe.at/fileadmin/user_upload/Media/INKOBA/Satzungen/20200814_INKOBA_Bezirk_Ried_i.I_Satzung.pdf

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Kundmachung der Gemeinderatsbeschlüsse vom 23.01.2025

Grafische Darstellung einer Sprechblase mit dem Wort Kundmachung

Bei Tagesordnungspunkt 6 möchten wir kurz erläutern, warum wir in der jüngsten Sitzung so abgestimmt haben. Sobald das offizielle Protokoll freigegeben ist, kann es von allen Bürgerinnen und Bürgern im Gemeinderatsamt eingesehen werden, um die Hintergründe unserer Entscheidung umfassend nachzuvollziehen.

Aufgrund der aktuellen Wirtschaftssituation ist ein zeitnaher Verkauf von nennenswerten
Flächen im Rahmen der gültigen Beschlüsse unwahrscheinlich. Im schlimmsten Fall steigt
der Druck für Notverkäufe zur Herstellung der Liquidität, was grundsätzlich abzulehnen ist.

Den immer noch im Raum stehenden Verkäufen für Seveso III-Richtlinie bzw.
Logistikprojekten wird auch in Zukunft nicht zugestimmt. Andere geeignete Interessenten
sind derzeit nicht bekannt oder wurden uns bisher nicht mitgeteilt. Die gemeinsam mit der
Umwidmung beschlossenen Leitfäden gelten weiterhin unverändert und regeln auch
weiterhin die Projektentwicklung.

Wir benötigen ausreichende Beläge für die langfristige Liquidität über 2025 hinaus bis 2031.
Die vorliegende Zusatzvereinbarung ist eher ein Beleg für das Misstrauen der Bank
gegenüber dem Geschäftsmodell der WIPA-Reichersberg GmbH. Damit geben wir unsere
Souveränität bei der Projektentwicklung auf, unterwerfen uns dem Controlling der Bank und
werden damit zu Bittstellern.

Wenn die Gesellschafter ein ehrliches Interesser an einer positiven Entwicklung des WIPA
haben, sorgen sie für eine geeignete Finanzierung vom Investitionsbedarf für die
Projektentwicklungs- und Vertriebsphase. Das Land Oö. hat ja seine Unterstützung bereits
schriftlich angekündigt.

Die Bedeutung eines Bebauungsplans für den Wirtschaftspark Reichersberg

Durch eine klare Festlegung der Nutzungsarten können Nutzungskonflikte zwischen Gewerbebetrieben sowie zwischen Gewerbe und Wohnbebauung vermieden werden. Ansiedlungen von Logistikunternehmen sowie Firmen, die eine Seveso-III-Widmung benötigen, sollen ausgeschlossen werden, um die Belastung der Gemeinde zu minimieren und die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten.

Die Entwicklung unserer Gemeinde liegt uns am Herzen, und mit dem kürzlich eingebrachten Antrag möchten wir einen wichtigen Schritt als Absicherung für die Gemeinde und deren Anrainer setzen. Doch warum ist ein Bebauungsplan für die Flächen der Wirtschaftspark Reichersberg GmbH und die Grundstücke mit den Nummern 4540 und 4551/1 (KG 46014) so wichtig?

Lasst uns die Gründe erklären.

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Bürger – Initiative: Durchführung von Lärmmessungen in den Ortschaften Hart, Kammer und Traxlham entlang den Straßen B148 und B143 im Gemeindegebiet von Reichersberg.

Lärmmessung Reichersberg


Bericht und Präsentation zu Schallimmissionsmessungen in Hart & Kammer (Gemeindegebiet Reichersberg) vom 14.07.2022

Unter https://www.reichersberg.at/Bericht_und_Praesentation_zu_Schallimmissionsmessungen_in_Reichersberg

findet Ihr den Messbericht und die Präsentation der Lärmmessung zum Download bereit.


Mehr Lastwagen denn je trotz Fahrverbot – Bericht auf MeinBezirk.at vom 17.08.2021

https://www.meinbezirk.at/ried/c-lokales/mehr-lastwagen-denn-je-trotz-fahrverbot_a4826563
„Bürger – Initiative: Durchführung von Lärmmessungen in den Ortschaften Hart, Kammer und Traxlham entlang den Straßen B148 und B143 im Gemeindegebiet von Reichersberg.“ weiterlesen

Jahresbericht ProDialog 2020

ProDialog setzt sich für die Verbesserung der Lebensqualität verschiedener Lebensräume in unserer Heimatgemeinde ein. Die Grundlage für unser Handeln ist das Zukunftsprofil Reichersberg, welches im Jahr 2017 einstimmig vom Gemeinderat beschlossen wurde. Dabei handelt es sich um ein „Leitbild“ auf Basis des Agenda 21 Programmes, dass sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientiert.

Agenda 21 ist ein weltweites Programm. Es schlägt Gemeinden vor, mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Wirtschaft in einen Dialog einzutreten, um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

Folgende Projekte haben wir erfolgreich begleitet:

„Jahresbericht ProDialog 2020“ weiterlesen